Schloss Wilhelmshöhe

Das beeindruckende Schloss Wilhelmshöhe befindet sich im Bergpark Wilhelmshöhe im nordhessischen Kassel. Das Schloss genießt auf internationaler Ebene vor allen Dingen einen Ruf als Museum. Das beherbergt im Besonderen die Antikensammlung und die Gemäldegalerie Alter Meister. Das Museum im Weißensteinfllügel zeigt die authentisch verbliebenen Räume der Landgrafen, die innerhalb des Schlosses zu den besonderen Besuchermagneten zählen.

Das Schloss, wie es sich dem Besucher heute präsentiert, entstand zwischen 1786 und 1798. Die Architekten Simon Louis du Ry und Heinrich Christoph Jussow zeichnen sich für die Entwürfe und Planungen des Schlosses verantwortlich. Nach der Nutzung durch den späteren Kurfürsten Wilhelm I. diente das Schloss Wilhelmshöhe unter anderem auch Jérôme Bonaparte zeitweise als dessen Residenz.

Nach 1945 wurde das Schloss umgebaut. Seither ist die historische Einrichtung nur noch teilweise vorhanden und beschränkt sich auf den Weißensteinflügel. Diese Räumlichkeiten verfügen über eine original landgräfliche Einrichtung und können besichtigt werden. Von der Möglichkeit der Besichtigung machen jährlich zahlreiche Besucher Gebrauch.

Im mittleren Teil des einstigen Schlosses Wilhelmshöhe befinden sich Ausstellungen des Staatlichen Museums. In diesem Zusammenhang werden die Antikensammlung, die Gemäldegalerie Alter Meister, die Graphische Sammlung und vereinzelte Wechselausstellungen präsentiert.

Die historische Kapelle wird noch heute für protestantische Gottesdienste genutzt. Derzeit sind die hessischen Landesväter bestrebt, das Schloss Wilhelmshöhe in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufnehmen zu lassen.