Karlsaue

Die Karlsaue ist ein vielbesuchter Ort innerhalb der Stadt Kassel. Diese historische Parkanlage beeindruckt Besucher und Einheimische gleichermaßen. Die Karlsaue ist ausnahmslos auf flachem Gelände angelegt und beherbergt zahlreiche Teiche und Wassergräben, die sich, Kanälen gleich, durch die beeindruckend angelegte Landschaft von Stillgewässern ziehen. Alle angelegten Stillgewässer dienen ausschließlich der Entfaltung von Fauna und Flora, die hier zu finden ist.

Die Karlsaue ist außerdem Standort der Orangerie und zieht mit dem Marmorbad, der Blumeninsel Siebenbergen und dem Astronomisch-Physikalischen Kabinett die Besucher immer wieder in ihren Bann. Für einen angenehmen Aufenthalt und Fußweg durch die gesamte Anlage sorgen zahlreiche und gut ausgebaute Wege.

Die Karlsaue bildet zusammen mit der direkt angrenzenden Fuldaaue eine innerstädtische Parkanlage, die diesbezüglich zu den größten gehört. Unter den parkähnlichen Naherholungsgebieten zählt diese Anlage sogar zu den weitläufigsten in ganz Deutschland. In beiden Auen, der Karlsaue und der Fuldaaue, fand bereits jeweils eine Bundesgartenschau statt.

Die Karlsaue wurde bereits im Jahre 1680 während der Regierungszeit von Landgraf Karl geplant. Er ist auch der Namensgeber dieser beeindruckenden Parkanlage. Mit dem Bau der Orangerie wurde 1703 begonnen und das Ende der Bauzeit für dieses Gebäude fällt in das Jahr 1710. Anfang des 18. Jahrhunderts folgte die Blumeninsel Siebenbergen. Seit 1955 dient das Gelände unter anderem als Freiluftstandort für Objekte der documenta.