Hessisches Landesmuseum

Das Gebäude des Hessischen Landesmuseums wurde von Theodor Fischer, einem Architekten, geplant und errichtet und im August 1913 anlässlich der Tausendjahrfeier der Stadt Kassel eingeweiht. Trotzdem die Innenstadt Kassels während des Zweiten Weltkrieges fast völlig zerstört wurde, blieb das Gebäude des heutigen Hessischen Landesmuseums, das sich in der Nachbarschaft zum Kasseler Rathaus am Beginn der Wilhelmshöher Allee befindet, weitestgehend verschont.

 

Im Hessischen Landesmuseum befinden sich verschiedene Ausstellungen, die sich mit der Vor- und Frühgeschichte der Region oder dem Kunsthandwerk beschäftigen und Plastiken zeigen. Außerdem ist die Volkskunde Bestandteil und Schwerpunkt des Hessischen Landesmuseums und es beherbergt das Tapetenmuseum, das seinesgleichen sucht. Die privaten Sammlungen des Tapetenmuseums, das bereits im Jahr 1923 von Gustav Iven gegründet und eröffnet wurde, wurden im Jahr 1993 vom Hessischen Landesmuseum übernommen. Der Gründer dieses Museums wollte mit den Ausstellungen und den gezeigten Objekten die Tradition in dieser Branche der Öffentlichkeit zugänglich machen. Es wurde auf beeindruckende Art und Weise die historische Entwicklung des Malerhandwerks im Allgemeinen und der Tapete im Speziellen gezeigt. Mit dem Tapetenmuseum gelang es dem Initiator, der schwächelnden Branche wieder etwas Aufschwung zu verschaffen.

Derzeit werden im Hessischen Landesmuseum umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vorgenommen. Aus diesem Grund kann zurzeit lediglich die Kunsthandwerksammlung besichtigt werden, die den Besuchern im angrenzenden Torgebäude weiterhin präsentiert werden. Die Wiedereröffnung ist für das Jahr 2013 geplant.

Den Besuch des hessischen Landesmuseums sollten Sie natürlich am besten direkt mit einem Urlaub in Hessen kombinieren.