Henschel-Museum

Das Henschel-Museum in Kassel beschreibt unter anderem die Geschichte einer Familie, die fest mit der Stadt Kassel verankert war und durch ihre Arbeit die Geschichte der Stadt maßgeblich prägte.

Der Beginn des Museums reicht weit in die Vergangenheit zurück und fällt in die Jahre vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Damals war es eine eher kleine Ausstellung im „Ehrenraum der Werkgeschichte“, die jedoch bald wieder den Geschehnissen der Zeit weichen musste. Mehr als zwanzig Jahre danach wurde ein erneuter Versuch unternommen, ein Museum einzurichten und auch das musste aus bestimmten Gründen bald wieder seine Pforten schließen.

Seit dem Jahr 2002 existiert nun das heutige Henschel-Museum, das durch die Zusammenarbeit des Landkreises Kassel, der Stadt Kassel, den Firmen Thyssen Henschel und Thyssen Krupp und schließlich der Familie Henschel selbst erneut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte.

Die Ausstellungen und Exponate, die im Henschel-Museum besichtigt werden können, befassen sich mit dem sozialen, technischen und unternehmerischen Wirken der Familie Henschel. Die Familie schrieb wie kaum eine andere Unternehmerfamilie ein Stück Eisenbahner-Geschichte, die außerdem die Industrie der Region maßgeblich prägte.

Das Museum präsentiert eine recht beachtliche und umfangreiche Sammlung verschiedener Lokomotiven-Modelle und beeindruckt die Besucher unter anderem mit Modellen vom „Drache“ oder dem Transrapid. Besucher, die sich diese Sammlung anschauen möchten, finden das Henschel-Museum im ehemaligen Werksgelände in der Wolfhager Straße in Kassel-Rothenditmold.